Mathematikolympiade 2014

 

Die schlauesten Köpfe im Ennepe-Ruhr-Kreis (WAZ, www.derwesten.de)

12.12.2014 | 07:00 Uhr

Ennepetal. Oftmals würden im Schulalltag die sehr guten Schüler ein wenig aus den Augen verloren, weiß Dr. Jens Krommweh. Eine tolle Gelegenheit, diesen besonders begabten Jungen und Mädchen eine Herausforderung zu bieten, sei die Mathe-Olympiade. Deshalb hätte er auch vor drei Jahren gerne die Aufgabe übernommen, diesen Mathematik-Wettbewerb im EN-Kreis zu organisieren, um talentierte Schüler zu förden. Die besten fünf von ihnen haben es in die nächste Runde der Olympiade geschafft.

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Fünf Schüler in der nächsten Runde

Der Ennepetaler Uwe Wiegand, die Gevelsbergerin Isabel Kornemann, sowie Niklas Strahmann, Robin Dussin und Simon Bisping aus Witten werden im Februar in Wuppertal um den Einzug in das Bundesfinale in Cottbus kämpfen. Doch das Wichtigste ist dabei, einen kühlen Kopf zu bewahren. Konnten die 352 Schüler, die an der ersten Runde teilnahmen, noch die Aufgaben in Ruhe zuhause rechnen, wurde es in der zweiten Phase schon kniffliger, nicht nur, was die Aufgabenstellung angeht. Sie mussten eine Klausur schreiben, die Aufgaben nicht nur richtig, sondern auch zügig lösen. Von den 150 Jugendlichen bekamen nun 49 Schüler in einer Feierstunde einen Preis. Für sie gab es einen Mathekrimi und Büchergutscheine, die von der Sparkasse gesponsert wurden. Fünf von ihnen treten in Wuppertal gegen die besten aus NRW an. „Mehr dürfen wir leider nicht für die Landesrunde nominieren", bedauert Krommweh, der sich aber freut, dass alle zehn Gymnasien mitgemacht haben. Dazu waren noch drei Gesamtschulen und eine Sekundarschule dabei. Die Teilnahme sei freiwillig, meist würden Lehrer ihre Schüler ansprechen, die sich dann in der Freizeit ans Rechnen begeben. Wer im Juni dann in Cottbus unter den Allerbesten Deutschlands ist, der wird sich international messen, und zwar in Thailand. Und noch ein gutes Ergebnis: Durch den kreisweiten Wettbewerb würden auch die Einrichtungen selbst enger zusammenarbeiten, „und das verbindet auch die Schulen", so Krommweh.

Carmen Thomaschewski