1. Jugendkongress in Bornheim – Meine Vision Europa

Am 31.5.2012 besuchte ich gemeinsam mit drei anderen Schülerinnen des RGE den 1. Jugendkongress - Meine Vision Europa in Bornheim. Auf diesem Jugendkongress sollten Visionen entwickelt werden, wie eine Europaschule 2015 aussehen könnte. Gearbeitet wurde in verschiedenen Workshops welche nach Ländern der EU benannt wurden. Meine Gruppe wurde nach Malta benannt. Zu Beginn des Workshops stellten wir uns alle namentlich vor, für mich war es sehr interessant zu erfahren, woher die anderen Gruppenmitglieder kamen und welche Schule sie besuchten. Als nächstes   ging es darum zu erklären, wieso unsere Schule eine Europaschule ist und welche Angebote wie zum Beispiel Austausche es an unserer Schule gibt, an welchen wir schon einmal teilgenommen haben und welche Angebote wir gerne an unserer Schule hätten. Aus den verschieden Ideen und Wünschen unserer Gruppe, haben wir ein Konzept entwickelt, welches einen Baustein für die Europaschule 2015 darstellen sollte. Unsere Gruppe hatte die Idee, dass es in Zukunft einen Lehreraustausch geben sollte, in dem es für Lehrer möglich ist in andere Länder zu reisen und dort zu unterrichten. Wir haben für die Präsentation eine Talkshow erarbeitet und sie den anderen Gruppen vorgestellt. Es war zwar ein sehr anstrengender Tag mit vielen neuen Erfahrungen, aber es war ein sehr toller und interessanter Tag und ich würde nächstes Jahr wieder gerne an so einem Kongress teilnehmen!

Hannah Reuter Kl. 9b SJ 2011-13

Ich war in der Spanien-Gruppe mit 14 anderen Schülerinnen und Schülern verschiedener Schulen. Nachdem wir uns über unsere Schulen und unsere Europaschulen-Aktivitäten (Austausch, Comenius-Projekt, etc.) unterhalten haben, sind wir relativ schnell zu dem Entschluss gekommen, dass wir den Baustein „Sprachen“ nehmen wollten. Da dieser Baustein sehr umkämpft war, waren wir unseren Gruppen-Führern dankbar, dass sie ihn für uns gesichert haben. Dann war Mittagspause, das Angebot war vielfältig und sehr europäisch, ich habe mich für die China-Nudeln entschieden. Nach dem Mittagessen um ca. 13.30 Uhr hatten wir 90 Minuten Zeit, um uns eine Präsentation zum Thema Sprachen an der Europa Schule auszudenken. In meiner Gruppe waren wir der Ansicht, dass eine perfekte Europa Schule ein perfektes Sprachangebot haben wollte, deswegen haben wir uns für ein Rollenspiel entschieden, indem wir glücklicherweise all unsere Gruppenmitglieder mit einbinden konnten. Während der Präsentationsrunde im großen Rahmen habe ich interessante Sichtweisen der anderen mitbekommen. Ich hoffe, dass all unsere Wünsche Anklang finden und in Zukunft jeder eine perfekte Europaschule besuchen kann.

Lynn Rudolph Kl. 9b SJ 2011-12

Ich war in der Gruppe Niederlande. Wir waren 12 Schüler von verschiedenen Schulen, außerdem noch zwei Mädchen der Europaschule Bornheim. Von Anfang an habe ich mich gut mit den andern Schülern verstanden, sodass wir die folgenden Aufgaben gut bearbeiten konnten. Zuerst haben wir ein Kennenlernspiel gespielt und unsere Schulen verglichen, was die Europaschulaktivitäten angeht. Es hat mich ziemlich überrascht, wohin die anderen schon einen Austausch gemacht haben und was es noch für Projekte von Europaschulen gibt. Dann mussten wir uns für einen Baustein der Europaschule 2015 entscheiden, wir haben ausgiebig diskutiert aber am Ende waren wir uns einig, dass wir die „Europäischen Aktivitäten: Projekte“ nehmen wollen. Nach dem Mittagessen haben wir uns dann an die Arbeit gemacht, um unsere Präsentation vorzubereiten. Wir haben uns dazu entschieden, eine Gesprächsrunde unter Schulleitern aufzuführen und im Hintergrund eine PowerPoint Präsentation laufen zu lassen. Dann haben wir uns Projekte vorgestellt, die wir machen würden, wenn wir es uns aussuchen dürften. Wir haben dann eine Europawoche mit verschiedenen Ständen kreiert, zum Beispiel mit interessanten Sprach-Angeboten mit Vertretern aus jedem Land. Da ich auch eine Rolle als Schulleiterin übernommen hatte, war ich ziemlich aufgeregt, aber zum Glück hat alles gut geklappt. Auch wenn der Tag anstrengend war, bin ich froh, dass ich an diesem Kongress teilgenommen habe und viele neue Erfahrungen mitgenommen habe.

Judith Weustenfeld Kl. 9b SJ 2011-12


Artikel im Bonner Generalanzeiger vom 01.06.2012: Der erste Jugendkongress in Bornheim